Die Stadt Schwalmstadt hat einen Testbetrieb für den digitalisierten Winterdienst gestartet!

Seit einer Woche senden die Sensoren an drei Messpunkten in Treysa Daten an ein Dashboard auf dem PC des zuständigen Kollegen auf dem städtischen Bauhof. Wie kalt ist die Erde, wie kalt der Asphalt, regnet oder schneit es, wo liegt der Taupunkt aktuell? Diese Antworten werden vom System analysiert, bewertet und grafisch aufgearbeitet. Das Fazit bringt dann die Entscheidung ob und in welchen Mengen mit Streugut bestückt der Winterdienst ausrücken muss.    

Die Sensorik haben die Mitarbeiter der IT-Organisation mit Hilfe eines externen Beraters selbst in Betrieb genommen. Die benötigten Komponenten wurden für fünf Monate angemietet. Investive Kosten entstanden nicht. Nach dem Testbetrieb soll eine Auswertung erfolgen, die über die weiteren Maßnahmen entscheidet. Bei einem positiven Verlauf könnte die Anzahl der Messpunkte deutlich erhöht und auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet werden.        

Die Stadtverwaltung verspricht sich durch dieses Projekt nicht nur eine Optimierung des Winterdienstes in Bezug auf Kosten und Effizienz. Vielmehr soll ein Tor für das Thema Sensorik geöffnet werden, dass dann bei einer Vielzahl an Projekten Verwendung finden könnte.