Was als erfolgreiches Pilotprojekt im Herbert-Battenfeld-Stadion Ziegenhain begann, wird nun auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet. Nach einer überzeugenden Testphase setzt die Stadt Schwalmstadt verstärkt auf autonome Technik zur Pflege ihrer Sportanlagen. Mit der Anschaffung von vier weiteren Mährobotern vom Typ Echo Robotics TM 850 modernisiert die Stadt die Grünpflege ihrer Rasenflächen und entlastet gleichzeitig den städtischen Bauhof.
Erfolgsmodell Ziegenhain macht Schule
Der Testbetrieb im Ziegenhainer Stadion hat gezeigt: Die Roboter liefern nicht nur ein konstant präzises Schnittbild, sondern fördern durch das kontinuierliche Mulchen auch die Rasengüte. Da sich das System bewährt hat, folgt nun der nächste logische Schritt. Die neuen Geräte werden ab sofort in den folgenden Ortsteilen für optimal bespielbare Plätze sorgen:
- Allendorf
- Ascherode
- Niedergrenzebach
- Wiera
Zusammenarbeit mit den Vereinen
Ein zentraler Aspekt des neuen Konzepts ist die Kooperation zwischen Stadt und Ehrenamt. Während die Stadt Schwalmstadt die technische Infrastruktur bereitstellt, übernehmen die jeweiligen Sportvereine vor Ort die tägliche Bedienung und Überwachung der Roboter. Diese partnerschaftliche Lösung sorgt für kurze Wege und eine hohe Identifikation der Vereine SV Blau-Rot Niedergrenzebach, SV Blau-Weiß Ascherode, TSV Allendorf/Landsburg und TSV 1919 Wiera mit „ihrem“ Grün. Bürgermeister Kreuter besuchte die Vertreter des TSV Allendorf/Landsburg stellvertretend für alle Vereine, um sich die Arbeit des neuen Rasenroboters vor Ort anzuschauen und sich von den Vereinsvertretern den organisatorischen Ablauf erläutern zu lassen.
Wirtschaftlichkeit und Entlastung
Die Gesamtinvestition für die vier neuen Einheiten beläuft sich auf rd. 50.000 Euro. Diese Summe zahlt sich jedoch langfristig aus: Durch den Wegfall der personalintensiven Mäharbeiten auf diesen Plätzen gewinnt der städtische Bauhof wertvolle Kapazitäten zurück. Die Mitarbeiter können sich nun verstärkt anderen Aufgaben im Stadtgebiet widmen, während die Roboter leise und emissionsfrei mit Strom ihre Runden drehen.
Bürgermeister Kreuter sagt abschließend: „Die positiven Erfahrungen aus Ziegenhain haben uns die Entscheidung leicht gemacht. Wir investieren hier nicht nur in moderne Technik, sondern vor allem in die Qualität unserer Sportstätten und in eine effiziente Verwaltung“.

Bildunterschrift: Fachwart Jonathan Kurz, 1. Vorsitzender Carsten Knieling, StvV-Vorsteher Reinhard Otto, Bürgermeister Tobias Kreuter, Fachwart Julian Heyde, 2. Vorsitzender Sebastian Otto